Zahnheilkunde

Zahnheilkunde

Die Zahnheilkunde umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung aller Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich.

Der Zahnschmerz und seine Beseitigung beschäftigt die Menschen seit Urzeiten. Noch im 19. Jahrhundert war der Zahnarzt ein Zahnreißer oder -brecher. Und zum Lachen ging man in den Keller. Das änderte sich, als 1896 bahnbrechende Erkenntnisse die Entstehung von Karies als chemischen Prozess erklärten und neue Behandlungsmethoden eröffneten.

Heute gehören komplexe, auch computergestützte Verfahren zur Diagnostik der Körper-, Kopf-, Kau- und Kieferfunktion sowie der Kiefergelenke zum Grundprogramm modernster Untersuchungsverfahren. Neben den medizinischen Aspekten spielt in der Zahnmedizin vor allem die Ästhetik eine große Rolle.

Hormone, Knochenstoffwechsel, Körperfunktionsstörungen wie z. B. eine Beckenfehlstellung oder ständig auftretende Migräne sowie genetische Veranlagungen werden verstärkt in die Diagnostik einbezogen. Funktionsdiagnostik gewinnt noch mehr an Bedeutung, Prävention und Gesundheitsvorsorge werden zu primären Zielen. In allen Behandlungsmethoden entwickeln sich minimalinvasive Verfahren zum Standard.